Wie läuft das hier eigentlich?

Ich, Lena, entwerfe alle Grafiken, die du bei hockeyMats findest. Diese Grafiken lasse ich in relativ kleinen Mengen auf ausgewählte Bio-Stoffe drucken. Dann nähe ich daraus die Beutel, Mützen und Tücher nach eigenen Entwürfen und Schnittmustern. Diese Produkte findest du im Shop und kannst sie dort bestellen. Du bekommst also ein Produkt, das in liebevoller Handarbeit gefertigt wurde. 

Mir ist wichtig, keinen billigen Schrott zu Lasten anderer Menschen oder unseres Planeten zu verkaufen. In diesem kleinen Rahmen sind Bio-Stoffe und Eigenproduktion (in die natürlich viel Solarstrom fließt) meine Möglichkeiten, dies umzusetzen. Bei Wachstum der Marke sollen sowohl die Stoffe als auch die daraus gefertigten Produkte dem G.O.T.S. (Global Organic Textile Standard) entsprechen. Ich finde, anders geht es nicht mehr!

Wer steckt dahinter?

Natürlich eine Hockeyspielerin! 
(Seit einigen Jahren nicht aktiv, aber neben kleinen Kindern, Job, Haussanierung und Studium ist leider echt keine Zeit für Hockey.)

Ich heiße Lena Heindorff, bin 35 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder.

26 Jahre lang habe ich sehr regelmäßig und ehrgeizig den Schläger für verschiedene Vereine geschwungen.
Als Kind und Jugendliche beim LBV Phönix (Lübeck)
(bis ich Abi machte).

Dann beim 1. Kieler HTC.
(Bis ich meinen Gesellenbrief hatte).

Dann kurzzeitig beim ETUF in Essen,
(Während ich „nur“ den Gestalter im Handwerk (Designstudium) in Münster machte) 

von dem ich zum THC Münster wechselte.
(Als ich merkte, dass Vollzeit-Studium plus Meisterkurs in Abendschule plus 3-4x die Woche von Münster nach Essen pendeln doch zu viel für eine Person ist. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums und Teilen des Tischlermeisters wollte das Wasser mich zurück.)

Im Norden spielte ich erst wieder für den LBV Phönix und pendelte dann wiederholt, jedoch diesmal zum altbekannten 1. KHTC, um dort noch einen Aufstiegskampf glücklich zu Ende zu bringen.
(Gleichzeitig arbeitete ich in einem Architekturbüro in Lübeck. Parallel absolvierte ich kurzerhand noch ein Architekturstudium (B.A). Währenddessen kamen die Kinder und das Haus . . . )

Du merkst: Hockey war mir immer enorm wichtig. HockeyMats gründe/mache ich aus Liebe zu diesem Sport. Er hat mich immer begleitet, mich geprägt und aus einem sehr tiefen Abgrund gezogen. Hockey ist für mich sehr viel MEHR ALS TEAM SPORT.

Ich will den Sport und das, was wohl jeder begeisterte Spieler mit ihm verbindet, feiern und hinaustragen in die Welt. Ich möchte Hockeyspielern und -Begeisterten „Hockey für den hockeylosen Alltag“ geben. 

Ich möchte mit meinen Produkten Werbung für Hockey machen. Unaufdringlich und subtil, ehrlich und authentisch. Ich finde, der Sport hat es verdient. 

Dieses Label darf gerne wachsen. Wie und wohin, das weiß ich jetzt noch nicht. Ich fange ja gerade erst an. Ich habe aber 1000 Ideen, wie es weitergehen kann und freue mich über jeden, der dieses Vorhaben durch Kauf von Produkten und / oder konstruktive Kritik unterstützt. 

Für ein Wachstum des Labels werde ich auf lange Sicht ernsthaft personelle Unterstützung brauchen. Wenn du also unbedingt Teil von hockeyMats sein möchtest und auch noch passende Qualifikationen mitbringst (Hockeyverliebt / BWL-Studium / Know-How in der Textilen Welt / richtig gute Connections / Im Herzen für eine saubere und faire Welt / Herz sowieso am rechten Fleck…), schreib mich gerne an und dann spinnen wir vielleicht mal zusammen weiter.

Wie kam es zu hockeyMats?

Der Wunsch, etwas Eigenes aufzubauen schlummerte schon lange in mir. Etwas Kreatives, Handwerkliches. Schließlich bin ich Tischlerin und kann meine Finger nicht stillhalten. Ich hatte immer viele Ideen, jedoch fehlte mir das eine richtig gute und zu mir passende Konzept.

Durch das Nähen von Kleidung für meine Kinder kam ich auf die Idee, dass mein Konzept nicht unbedingt mit Holz zu tun haben muss. Grafik machte mir schon lange wahnsinnig viel Spaß und nun war ich in die Welt der Textilien eingetaucht.

Ich suchte immer wieder nach neuen Stoffen. Ja, gemustert, das darf bei Kinderkleidung schon sein, aber viele Designs waren mir einfach viel zu bunt, zu kakelig, zu wild. Ich sehnte mich nach aufgeräumten, grafischen Mustern. 

Ich hatte irgendwann (im Tischlermeisterkurs) mal diverse Strichmännchen gezeichnet, die ulkige Dinge taten. An die erinnerte ich mich zurück. Und dann war die Idee plötzlich da, Stoffe grafisch zu gestalten, schlichter, einfacher als das, was die Stoffläden oft so hergeben. 

Zwischen diesen Strichmännchen rannten auch kleine Hockeymännchen herum.
Irgendwie muss man sich ja von der Masse abheben und so wurde die Idee noch konkreter: Stoffe mit Hockeymustern. Das gibt es noch nicht.

Nur Textilien zu gestalten und dann zu hoffen, dass genügend Hockey-Muttis diese für ihre Projekte auswählen, war mir dann aber doch zu wenig. Also entstanden nach langem Probenähen und Probedrucken die Produkte, die du im Shop findest.